Ein Carport mit Flachdach richtig abdichten
Verschiedene Möglichkeiten der Dachabdichtung
Bei einem Carport Flachdach bietet sich aber zum Beispiel eine Dachabdichtung aus Bitumen an. Hier hat man zwei Möglichkeiten. Zum einen gibt es die Möglichkeit der Dachpappe, die man einfach mittels Nägel auftragen kann. Alternativ gibt es noch die Dachabdichtung aus Bitumen mittels Schweißbahnen. Beide Abdichtungen haben aber eine Gemeinsamkeit, nämlich die Unterkonstruktion. Hier muss immer eine geschlossene Holzschalung vorhanden sein. Auf diese Holzschalung wird dann Dachpappe aufgenagelt.
Beim Aufnageln muss man vorsichtig sein, damit man hier nicht sichtbar durch die Dachschalung nagelt. Hier muss man vielmehr genau die Dachsparren vom Carport erwischen. Hier empfehlen sich als bestmögliche Nägel, sogenannte Dachpappnägel. Diese zeichnen sich durch einen sehr breiten Kopf aus, dadurch kann der Nagel nicht so leicht durch die Dachpappe brechen. Damit die Dachpappe sehr gut mit dem Untergrund befestigt ist, sollte zwischen den Nägeln nur ein geringer Abstand bestehen. Schließlich muss die Dachpappe später eine Vielzahl von Einflüsse, wie zum Beispiel Wind standhalten. Hier ist ein Abstand von 10 bis 20 cm beim Aufnageln zu empfehlen. Diese Lage an Dachpappe ist unabhängig von der Dachabdichtung, immer die Grundlage. Auch für Bitumenschweißbahnen ist diese Lage notwendig, damit die Bitumenschweißbahn überhaupt eine Haftung hat. Diese Haftung kann man auch nicht durch einen Voranstrich herstellen, sondern es braucht immer diese erste Lage.
So erfolgt die Dachabdichtung
Entscheidet man sich bei seinem Carport Flachdach für eine normale Dachabdichtung aus Dachpappe, so erfolgt diese aus wei Lagen. Wichtig ist hierbei das fachgerechte Aufbringen der Dachabdichtung. Damit hier hinterher die Stöße sich unterscheiden, aber auch wegen dem Ablauf vom Wasser, ist die richtige Anordnung der Dachpappe notwendig. Grundsätzlich empfiehlt es sich, die Dachpappe immer hochkant zum Dach aufzunageln. Die zweite Lage der Dachpappe erfolgt dann quer, angefangen wird hierbei immer an der Traufe. Gerade wenn der Unterstand auch über eine Dachrinne als Dachentwässerung verfügen soll, muss man die Halterungen hier vor dem Auftragen der Dachabdichtung befestigen. Kleiner Tipp dazu: Damit man hier durch die Rinneneisen keine Erhebungen hat, sondern vielmehr eine saubere Traufe, sollte man die Rinneneisen in ihrer Stärke in die Holzsparren einlassen. Dazu muss man lediglich eine kleine Aussparung mittels einem Stemmeisen machen. Das empfiehlt sich auch, wenn zum Beispiel die Dachkannten beim Carport mit einem Ortgang aus Aluminium versehen werden soll. Hinsichtlich der Dachabdichtung und dem richtigen Auftrag der Dachpappe, hat man die erste Lage an der Traufe aufgenagelt, kommt die nächste Lage von Dachpappe, bis man letztlich die gesamte Dachfläche abgedichtet hat. Wichtig ist hierbei noch eines, die liegende Schicht der Dachpappe, wird immer durch die neue überdeckt. Das hat den einfachen Hintergrund, dass das Wasser beim Abfließen nicht gegen den Stoß laufen soll. Schließlich ist gerade der Stoß wo sich die einzelnen Abdichtungsbahnen überlappen, immer eine mögliche Schwachstelle. Hierbei ist auf eine Überlappung zu achten, diese sollte in der Regel 10 cm betragen. Gerade durch zwei Schichten Dachpappe, hat man eine bestmögliche Dichtigkeit.
Sorgfältiges Arbeiten bei Bitumenschweißbahnen notwendig
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